Die Bedrohung durch DDoS-Angriffe
Angriffsvektoren bei WordPress
Plugins und Themes: Veraltete oder unsichere Erweiterungen können zusätzliche Angriffsvektoren bieten. Beispielsweise wurde im August 2025 eine Sicherheitslücke im Plugin „Fluent Forms“ entdeckt, die auf über 600.000 Websites aktiv war.
REST-API: Die standardmäßig aktivierte REST-API ermöglicht externen Zugriff auf die WordPress-Daten. Ohne entsprechende Schutzmaßnahmen kann dies zu einer erhöhten Angriffsfläche führen.
Login- und Kommentarformulare: Diese Bereiche sind häufig Ziel von Brute-Force-Angriffen und können bei unzureichendem Schutz die Serverressourcen erheblich belasten.
Schutzmaßnahmen gegen DDoS-Angriffe
Der Einsatz einer WAF kann schadhafte Anfragen identifizieren und blockieren, bevor sie die WordPress-Instanz erreichen. Cloudflare bietet beispielsweise eine solche Lösung an.
Ein CDN kann den eingehenden Traffic verteilen und so die Last auf den Ursprungsserver reduzieren. Dies ist besonders bei plötzlichen Traffic-Spitzen hilfreich.
Durch die Begrenzung der Anzahl von Anfragen pro IP-Adresse innerhalb eines bestimmten Zeitraums können automatisierte Angriffe eingedämmt werden.
Das Blockieren verdächtiger IP-Adressen oder IP-Bereiche kann helfen, schadhafter Traffic zu reduzieren. Dies sollte jedoch mit Vorsicht erfolgen, um False Positives zu vermeiden.
Wenn die REST-API nicht benötigt wird, sollte sie deaktiviert werden, um die Angriffsfläche zu verkleinern.